Birke. Frühlingsbotin mit Beautytalent

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Sie erwacht als Erste im Frühling: die Birke. Charakteristisch ist ihr weißer schlanker
Stamm, mit biegsamen Zweigen, die ganz lässig herunterhängen. Sanft leuchtet das Grün der rautenförmigen Blätter. Der Inbegriff von Neuanfang einer wunderbaren Jahreszeit.
Doch auch im Herbst zeigt sie sich leuchtend: im gold-gelben Blättergewand.  Als Multitalent in Sachen Schönheit und Gesundheit hat die Birke aufgrund ihrer wertvollen Inhaltstoffe viel zu bieten.


Ihr Zuhause

Beheimatet ist sie fast überall in Europa, in Indien und in Nordamerika. Die sogenannte Hänge-Birke mit wissenschaftlichem Namen ‚betula pendula‘.  Diese sommergrüne Laubbaumart ist auch bekannt unter dem Namen Sandbirke, Weißbirke, Warzenbirke oder Besenbirke. Und sie stammt aus der Familie der Birkengewächse – Betulaceae -. Birken sind eine Augenweide. Sie begnügen sich mit wenig, wenn es sein muss. Doch sobald sie Licht und Wasser haben, wachsen sie ganz schnell. Und schlagen neue Wurzeln.


Die Birke symbolisch betrachtet

Wachsen, entstehen, wieder erwachen. Reinheit und Jugendlichkeit. Das verkörpert die Birke im Lebenskreislauf. In früheren Zeiten symbolisierte der Baum durch seine anmutige Gestalt eine in Licht gehüllte Jungfrau. Voller Heilkraft. So war auch das Fest der Birke vor allem in nördlichen Ländern eine große Freudenfeier. Es bedeutete Wiedergeburt und die Vermählung von Himmel und Erde. Die Tradition des Maibaums, vor allem in Süddeutschland, hat hier ihren Ursprung.

 

Talentiert in Schönheitspflege. Von außen und von innen

Bereits im Mittelalter stellte man aus Blättern, Knospen, Rinde und Baum-Saft der Birke schützende Cremes, heilende Tees, stärkende Tinkturen und pflegende Bäder her. Auch in der Aromatherapie hat sie sich einen Namen gemacht. Ihr werden erdende, nervenberuhigende und stärkende Eigenschaften zugesprochen. Als Tee wirkt Birke entwässernd. 

Wendet man Birke äußerlich an, hat sie antiseptische, entzündungshemmende und auch antirheumatische Fähigkeiten. Sie wirkt hautregenerierend, entgiftend, glättend und pflegend. Und sie hilft bei Cellulite. Birkenrinde besteht aus Betulin (Birkenkampfer), Phytosterin, Gerb- und Bitterstoffen, ätherischem Öl und Harzen. Innerlich eingenommen ist sie blutreinigend und fördert die Durchblutung. Birkenblätter enthalten Flavonoide, ätherische Öle, Vitamin C, Saponine sowie Gerb- und Bitterstoffe. Sie beruhigen empfindliche, zu Reizungen und Rötungen neigende Haut.

 

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